Die Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels ist ein zentrales Zukunftsthema für deutsche Städte. Extremereignisse wie anhaltende Hitzeperioden, Starkregenereignisse und Hochwasser verdeutlichen schon heute den Handlungsbedarf und werden Klimaprojektionen zufolge noch zunehmen. Schleichend steigen außerdem die Durchschnittstemperaturen und das Niederschlagsregime wandelt sich. Zu rechnen ist auch mit indirekten Klimafolgen wie veränderten Handelsströmen und Wertschöpfungsketten oder neuen Migrationsbewegungen.

Urbane Resilienz umfasst darüber hinaus weitere Stress- und Risikofaktoren wie den Wandel von Wirtschaftsstrukturen und Branchen, gesellschaftliche Polarisierung oder den demografischen Wandel. Für die Stadtentwicklung muss der Resilienzbegriff noch geschärft und praktisch ausgedeutet werden:

  • Welche Anknüpfungspunkte bietet die Leitidee einer resilienten Stadt jenseits der Klimaanpassung und
  • wie lässt sie sich in der Praxis umsetzen?